Donnerstag, 14. Mai 2015

Erste Impfungen gegen Darmkrebs in Frankfurt

Presseschau - Für Sie gelesen :


Ärzte in Frankfurt am Main testen eine Impfung, die vor bestimmten Darmkrebs-Arten schützt. Auf dauer könnte die Spritze sogar die belastende Chemotherapie ersetzen, wenn der Tumor bereits da ist.

Quelle / Volltext Welt

Montag, 11. Mai 2015

Unterstützer gesucht

Sie wollen helfen ?

Sie betreiben ein Geschäft mit Bargeldkasse ?

Sie kennen die Aktion "Aufrunden" aus dem Discountbereich, wobei ungerade Rechnungsbeträge aufgerundet werden und der kleine krumme Betrag einem gemeinnützigen Zweck gespendet wird ?

Für unsere Aktion "Aufrunden" stellen wir Ihnen gerne unser Informationsmaterial und auch eine Sammeldose zur Verfügung. 



Die Sammeldosen gibt es in drei Ausführungen, neutral weiß oder in den Signalfarben grün oder rot.
Die Sammeldosen werden in unserer Geschäftsstelle im Beisein eines Notars geleert. So stellen wir sicher, daß jeder gespendete Cent auch dem satzungsgemässen Vereinszweck zufließt.

Damit Ihre Kunden aber auch noch einen weiteren Nutzen aus der Aktion haben stellen wir auf Wunsch einen kleinen Infostand zur Verfügung.

Die Standardbestückung besteht aus einem Klapptisch mit 

1000 Informationsflyern

300 Informationsbroschüren



100 Videos / DVDs

Ihre Kunden können dieses Aufklärungsmaterial kostenlos mitnehmen und sich privat in Ruhe einlesen bzw. die Videos zum Thema Krebs und Chemotherapie ansehen.

Bei Interesse senden Sie uns Ihre Bestellung per Mail an darmkrebs-liga@gmx.de

Ihr Dieter Peter Müller

Darmkrebs-Liga e.V.

Sonntag, 10. Mai 2015

Vorstellung des Copropo e.V.

COPROPO e.V. ist ein interdisziplinärer Zusammenschluss coloproktologisch tätiger Ärzte. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen der Medizin, jeweils spezialisiert auf coloproktologische Erfordenisse ihrer medizinischen Tätigkeit.

Der Verein hat verschiedene  Fachärzte als Vereinsmitglieder in verschiedenen Städten im Ruhrgebiet, unter anderem in Bochum, Dortmund, Recklinghausen, Hagen, Herne, Schwelm und Unna und bietet Fachtagungen - Fortbildungsveranstaltungen an.

www.Coporopo.de

Presselink: WAZ

Sonntag, 15. März 2015

Virtuelle Selbsthilfegruppen

Die virtuelle Selbsthilfegruppe:
Nicht mehr im Stuhlkreis, sondern online tauscht man sich heute über Leid aus. Drei Beispiele
Meine Krankheit ist öffentlich - dieser Gedanke steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Patienten, die twittern oder bloggen, gelten als Paradiesvögel. Es gibt digitale Krankheitstagebücher, das schon. Doch größere Netzwerke existieren nicht. In Amerika sind die Kranken schon den digitalen Schritt weiter. In öffentlichen Chats oder Facebook-Gruppen tauschen sich Betroffene und Angehörige aus. Wir stellen drei Netzwerke vor: die deutsche Plattform Medal of Cancer, eine amerikanische Facebook-Gruppe für Alzheimer-Patienten und die Twitter-Chats des Gesundheitsportals WeGoHealth.

1. Dominik Bernauer, ein Krebspatient, schaltete seinen bislang privaten Blog auf öffentlich. Medal of Cancer, in Anlehnung an die höchste militärische tapferkeitsmedaille so genannt, soll sich langfristig zu einem vielschichtigen Plattform rund um das Thema Krebs entwickeln.
http://medalofcancer.de

2. Die Facebook Gruppe Memory-People hat über 5500 Mitglieder, sie alle schweisst ein Schicksal zusammen: Alzheimer !
https://www.facebook.com/groups/180666768616259/

3.Twitter-User reden über chronische Krankheiten. Die Gesundheitsplattform WeGoHealth organisertdiese digitalen kaffekränzchen und lädt jede Woche eine Betroffene ein, die über erfahrungen mit der Krankheit spricht.
www.wegohealth.com

Donnerstag, 12. März 2015

Die Fachtagung "Migration - Gesundheit - Selbsthilfe" mit 2 Workshops findet am 25.3.15 in Dortmund statt.

Die Fachtagung "Migration - Gesundheit - Selbsthilfe" mit 2 Workshops findet am 25.3.15 in Dortmund statt.

Anmeldungen unter selbsthilfe-dortmund@paritaet-nrw.org

Montag, 2. Februar 2015

Leiden Migranten häufiger an Krebs?

Leiden Migranten häufiger an Krebs?

 
Wissenschaftler des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg und am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf untersuchen Krebserkrankungen bei Aussiedlern aus der ehemaligen Sowjetunion / Die Deutsche Krebshilfe fördert das dreijährige Forschungsprojekt



Lebensumstände, individuelles Verhalten, genetische Faktoren - viele Einflüsse tragen dazu bei, ob ein Mensch im Laufe seines Lebens an Krebs erkrankt. Wandern Menschen in ein anderes Land aus, zeigen Tumorerkrankungen bei ihnen oft ein von der einheimischen Bevölkerung abweichendes Verteilungsmuster. Wie sich Krebs-Neuerkrankungen und Überlebenszeiten von Aussiedlern der ehemaligen Sowjetunion von denen der deutschen Gesamtbevölkerung unterscheiden, untersuchen Wissenschaftler des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg gemeinsam mit Kollegen des Instituts für Medizinische Biometrie und Epidemiologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit 186.000 Euro. Dieses ist auf drei Jahre angelegt und soll langfristig helfen, Krebserkrankungen bei Aussiedlern einzudämmen.

Seit 1990 sind rund 2,1 Millionen (Spät-)Aussiedler aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland eingereist. Die Zahl der jährlich neu auftretenden Krebserkrankungen und auch das Risiko daran zu sterben, sind bei Aussiedlern und Deutschen auf den ersten Blick sehr ähnlich. "In früheren Studien konnten wir jedoch zeigen, dass es bei den einzelnen Krebsarten deutliche Unterschiede gibt - das Risiko an Magenkrebs zu sterben, ist bei Aussiedlern zum Beispiel deutlich höher", erklärt Dr. Volker Winkler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Public Health am Universitätsklinikum Heidelberg und Leiter der Studie. "Wir wollen die Hintergründe für diese Unterschiede besser verstehen und so langfristig helfen die Gesundheitssituation dieser Bevölkerungsgruppe zu verbessern."

Für ihre Studie werten die Wissenschaftler Daten des Krebsregisters Nordrhein-Westfalen aus. "Die meisten Aussiedler aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion sind zwischen 1990 und 1993 zu uns gekommen - so weit reicht kaum ein Krebsregister in Deutschland zurück", sagt Dr. Winkler. Der Regierungsbezirk Münster erfasst jedoch bereits seit den 1980er Jahren Krebserkrankungen seiner Bevölkerung und bietet somit eine optimale Grundlage für die Studie. Das Forscherteam untersucht die Datensätze von 1990 bis Ende 2012 und ermittelt das Überleben der Krebskranken zudem anhand der Einwohnermelderegister. Damit möchten die Wissenschaftler herausfinden, ob sich das Verteilungsmuster von Krebserkrankungen bei den Aussiedlern im Laufe der Jahre an das der deutschen Bevölkerung anpasst. "Unsere Ergebnisse können Rückschlüsse auf mögliche Ursachen für die Abweichungen geben und Ideen für Präventionsstrategien liefern", betont Professor Heiko Becher vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der die ersten epidemiologischen Untersuchungen bei Aussiedlern vor über zehn Jahren initiierte und als Kooperationspartner in dieser Studie mit Dr. Winkler zusammenarbeitet. "Dass bestimmte Krebserkrankungen in einer Bevölkerungsgruppe häufiger vorkommen, kann zudem ein wichtiger Hinweis für Ärzte in ihrer täglichen Arbeit sein."


Weitere Informationen im Internet:
Deutsche Krebshilfe

Institut für Public Health (Webseite auf Englisch)